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Mittwoch, 23. Juni 2010

Bart Count


Zufrieden?










Als ich die Umfrage hier auf mein Blog gestellt habe, war ich eigentlich nur auf der Suche nach einer Möglichkeit die aberwitzigen Kommentare unter meinen studi-Fotos wegzubekommen. Anscheinend hatte jeder eine eigene Meinung zu meiner neuen Gesichtsfrisur und ich habe mir gedacht, dass ihr euch doch einfach auch über einen einfachen Klick Gehör verschaffen könnt.

Montag, 21. Juni 2010

Malaysian Punctuality



“Malaysian Punctuality” oder zu deutsch “malaysische Pünktlichkeit” ist eine regional bekannte Terminologie, die eigentlich die entscheidenden Kriterien für das stilistische Mittel eines Paradoxons erfüllt. Zwei Begriffe, die in ihrem Grundverständnis eigentlich nicht zueinander passen, werden hier zu einem illustrativen Ausdruck vereint. Wie ich zudem in den letzten Wochen lernen musste, fallen die Wörter „englisch“ und „Torhüter“ in eben die gleiche Kategorie.
Aber zurück zum Thema. „Malaysian Punctuality“ beschreibt ein Konzept

Sonntag, 30. Mai 2010

A Night Out


Ich bin der Ansicht, dass der Monat Mai in diesem Blog noch einen fünften Beitrag verdient hat. Ein weiteres Thema zu finden, ist hier auch nicht weiter schwer. Denn letzen Donnerstag habe ich endlich mal einen Einblick in das Malaysische Nachtleben bekommen.
Es war etwa 19.30 Uhr als ich von einer SMS geweckt wurde: „Hey Chris, Viktor here. […] U wanna go out tonight? Experience some malaysian nightlife.“  Viktor kenne ich vom Fußball hier. Ein ziemlich lässiger Typ. Also schnell die Planungen für die zwei ausstehenden Hausarbeiten einen weiteren Tag nach hinten verschoben, meine Optik generalüberholt und schon konnte es los gehen.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Wie im Stundenhotel

"Der Mitbewohner-Transfermarkt"

Mittlerweile wohne ich schon seit knapp drei Monaten in meinem Master Bedroom in der Subang Avenue hier in Malaysia. Wohnungstechnisch war es bisher sicherlich ein ganz großes Plus, dass ich alleine in einem Zimmer für zwei Personen gewohnt habe und meine anderen Mitbewohner nur zwei bis drei Mal in der Woche so im Vorbeihuschen gesehen habe. Ich hebe das jetzt sicherlich nicht hervor, weil ich Menschen im Allgemeinen verabscheue, sondern viel eher weil ich mich persönlich nicht gerade als den WG-tauglichsten Mitbewohner sehe. Ich schlafe selten und das nicht immer nachts. Ich räume eher zyklisch als regelmäßig mein Zimmer auf. Und nicht zu vergessen: Ich verbringe den Großteil meiner Freizeit damit große Mengen an Filmen und Sitcoms zu konsumieren. Der bisherige Status Quo hat daher sicherlich maßgeblich zum friedlichen Miteinander im Apartment C-11-02 beigetragen.

Jetzt hat es binnen einer Woche einige ziemlich drastische Veränderung in der Mitbewohner-Struktur gegeben, die das Gefüge, wie ich es bereits im Beitrag „No need to butter the floor“ beschrieben habe, noch einmal ordentlich durcheinander würfeln. Ich denke, ich lasse euch einfach mal an den turbulenten und amüsanten Veränderungen in meinem temporären Heim Teil haben, damit ihr euch ein eigenes Bild von meiner aktuellen Situation machen könnt.

Vor mittlerweile schon zwei Wochen ist mein sympathischer nigerianischer Mitbewohner ausgezogen. Mit ihm im Übrigen auch ein weiterer nigerianischer Student, der hier bisher noch keine Erwähnung fand. Das könnte daran liegen, dass ich ihn zum Zeitpunkt seines Einzugs eher für einen illegalen Untermieter Nadirs gehalten habe, der einfach nur für ein paar Tage eine Absteige hier in Malaysia brauchte. Naja, als die Tage verstrichen und er blieb, habe ich dann mal nach gehackt. So waren beide Studenten lediglich für eine Klausur an das INTI College Subang Jaya zurückgekehrt um ihren Bachelor-Abschluss perfekt zu machen. Leider war er des Englischen nicht sonderlich mächtig, so dass ich über ihn nicht allzu viel in Erfahrung bringen konnte.
Jedenfalls sind beide mittlerweile abgereist. Nadir, so viel kann ich berichten, möchte sich jetzt an einer kanadischen Uni für sein Masters-Degree bewerben. Ich hoffe, es gelingt ihm alles so, wie er es sich vorstellt.

Meinen zurückhalten malaysischen Mitbewohner, nennen wir ihn weiterhin Vincent, habe ich mittlerweile schon seit etwa zwei Wochen nicht mehr gesehen. Nicht, dass ich das vorher oft hätte, aber mittlerweile sind auch die akustischen Zeichen seiner Anwesenheit (Türenknallen, Dusche, etc.) verschwunden. Seine Sachen wie Bücher und Klamotten sind allerdings noch in der Wohnung zu finden. Deshalb gehe ich alle paar Tage als verantwortungsbewusster Mitbewohner mal an seiner Zimmertür vorbei und rieche, ob faulige Gase oder Verwesungsgeruch unter der Tür hervorkommen. Da dies bisher aber nicht der Fall ist, gehe ich einfach mal davon aus, dass er mittlerweile schon Semesterferien hat und deshalb in seinen Heimatort zurückgekehrt ist (auch wenn ich nicht allzu gute Kenntnisse über den Abbau-Prozess des menschlichen Körpers habe, denke ich, dass diese Option plausibler ist).
Mit diesen drei Abgängen ist der Transfermarkt aber noch nicht geschlossen. So hat der Semesterbeginn im Mai am INTI College auch ein paar neue Gesichter in unser Apartment gespült.

Ich habe jetzt sogar einen Mitbewohner in meinem Master Bedroom! Kim kommt aus Norwegen und hat, wie ich finde, einen ziemlich klischeebehafteten Vornamen für einen Norweger. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass er ein cooler Typ ist. Natürlich ist die Politik des Accomodation-Office hinter diesem Vorgang sehr leicht ersichtlich: Packt einfach die beiden einzigen weißen Studenten in ein Zimmer! Aber das ist kein Problem, da es bei uns in bester Stromberg-Manier auch menschlich stimmt. Mein oben beschriebener, nicht immer kompatibler Lebensstil (Schlafrhythmus, Ordnung, TV-Konsum), war in dieser Hinsicht sicherlich einer meiner größten Bedenken vor diesem Zusammentreffen, aber manchmal hat man auch mal Glück. In unseren ersten Tagen in einem Zimmer sind wir uns nicht einmal in die Quere gekommen. Wir haben beide massenhaft TV-Serien konsumiert (ich schaue zurzeit Boston Legal und er hat einfach mal alle zehn Staffeln Friends auf seinem Rechner) und das meist bis drei oder vier Uhr nachts. Aus diesem Umstand ergibt sich auch die Erkenntnis, dass wir beide auch bei hellstem Licht im Zimmer gut einschlafen können. Für alle die sich die Fotos nach meiner Ankunft hier angesehen haben, bleibt natürlich noch zu sagen: Ja, natürlich habe ich die beiden Betten noch auseinandergerückt! Auch wenn ich ein toleranter Mensch bin, bereitet mir der Gedanke, eines Morgens mit einem Mann in meinen Armen aufzuwachen doch ein wenig Unbehagen. Mein erster Eindruck war sicherlich problematisch, aber nicht fatal. Letzten Donnerstag stand plötzlich um 9.45 Uhr die Dame vom International Office mit Kim in meinem Zimmer. Jeder, der mich schon mal kurz nach dem Aufwachen kennengelernt hat, wird bestätigen, dass das sicherlich rhetorisch und optisch nicht meine besten Vorstellungen sind. Aber ich habe immerhin meinen Namen und meine Nationalität einwandfrei rausbekommen, ehe ich wieder in den Tiefschlaf gefallen bin.
Ich würde Kim schon ein wenig als Weltenbummler bezeichnen. Den hohen Preisen und niedrigen Temperaturen in seinem Heimatland überdrüssig, hat er das letzte Jahr in Sri Lanka studiert und wird jetzt zwei Jahre am INTI College und im Zuge seines Programms auch noch ein Jahr in den USA studieren. Das sind sicherlich nicht die schlechtesten Aussichten für die nächsten Jahre.

Dem aber noch nicht genug, durfte ich vorgestern noch zwei neue Mitbewohner begrüßen. Als ich von der Uni nach Hause gekommen bin, stand mir auf dem Weg zu meinem Zimmer plötzlich ein kleiner Malaysier gegenüber und streckte mir zuvorkommend die Hand entgegen. Selbstverständlich schüttelte ich diese gastfreundlich und stellte mich mit „Hi, I’m Chris!“ vor. Auch bei ihm antizipiere ich ein paar Sprachbarrieren in Bezug auf die englische Sprache. Allerdings war das nicht der Grund, warum ich ihn zwei Mal nach seinem Namen gefragt habe. Es stellte sich dabei aber heraus, dass ich den Satz „Hey, I’m Kitty“ schon beim ersten Mal richtig interpretiert hatte. Ich ging aber erst einmal nur lächelnd weiter in mein Zimmer, weil ich unter anderem auch ein wenig in Eile war – nicht nur weil ich mir ein lautes Lachen verkniffen habe. Nennt mich unsensibel oder nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich ihn die zumindest die nächsten zwei Wochen mit „Hello Kitty“ grüßen werde, wann immer ich ihm im in der Wohnung begegne. Das wird ein Spaß …

Selbstverständlich habe ich Kim die Story auch erzählt, als er nach Hause gekommen ist. Damit haben wir rausgefunden, dass auch unser Humor kompatibel ist. Zusammen haben wir uns dann noch dem zweiten Malaysier in Kitty’s Zimmer vorgestellt. Er studiert ebenfalls am INTI College, genau wie Kim, Kitty und Vincent. Sein Name ist – Trommelwirbel - „Ricky“! Also bleibt abschließend zu sagen, dass ich jetzt offiziell mit „Kitty" und Ricky“ in einem Apartment wohne. In Deutschlannd würden die beiden zweifellos schon aufgrund ihrer Namen ein hervorragendes Pop-Duo abgeben.

Aber mittlerweile bin ich mir sicher, dass Veränderung nicht immer schlecht sein muss und bin zuversichtlich, dass ich meine verbleibenden eineinhalb Monate hier in Malaysia gut, wenn nicht sogar besser als zuvor, wohnen werde.

Man liest sich!

ChK

Montag, 12. April 2010

The life between


Auch wenn ihr hier in diesem Blog bereits allerlei Dinge über Malaysia und meine Erlebnisse gelesen habt, ist es zwischen all dem nicht immer einfach zu beschreiben, wie ich mich hier eigentlich fühle oder mich in dieser neuen Umgebung zurecht finde. Ich möchte, diesen Beitrag mal nutzen, um einen kleinen Rundumschlag über mein Befinden, meine Situation und meine Pläne nach dem Semester hier in Malaysia zu machen.

Dienstag, 6. April 2010

Fußball in Malaysia: Im Duell mit Hitze und Gegner


Wenn eines von meinen Bilder um die Welt gehen sollte, dann bitte dieses hier: Ein grüner Rasenplatz im Angesicht der Petronas-Towers in Kuala Lumpur. Auf diesem Geläuf hatte ich letzte Woche die Ehre aufzulaufen – um vier Uhr Nachmittags in einem ganz normalen Freundschaftsspiel zwischen zwei malaysischen Hobbyteams.

Freitag, 26. März 2010

No need to butter the floor


Erst den Teaser senden und dann keinen Beitrag nachlegen – eine Praktik, die auch im Radio nicht gut ankommt. So habe ich es hier aber auch schon gemacht. Und zwar im Bezug auf die meine Mitbewohner-Struktur in Apartment C-11-02. Aber weil auch das Controlling zu meinem investigativ recherchierten Beitrag „C-11-02“ stimmen muss, hier nun die Aufklärung.

Sonntag, 7. März 2010

Asia Cafe

Ich weiß, ich habe das bloggen die letzte Woche ein wenig schleifen lassen. Dafür habe ich noch nicht einmal eine Entschuldigung. Ich hatte einfach nicht so die Lust. Aber heute ist ja Sonntag und so habe ich wenigstens ein wenig das Gefühl, ich hätte etwas geschafft. Heute wollte ich euch zuerst einmal von einem neuen Restaurant erzählen, das ich direkt neben der Uni entdeckt habe (und das nicht McDonalds, Starbucks, Subway heißt – die sind da nämlich auch). Nein, ich spreche vom Asia Cafe.



Eigentlich ist es gar kein einziges Restaurant.

Montag, 22. Februar 2010

Blame Canada!

Man erkennt sich hier schon irgendwie, wenn man als Ausländer hier so durch die Straßen streift. Zumindest die Europäer erkenne ich immer ziemlich schnell. So war es zum Beispiel auch bei dem sympathischen Holländer, den ich gerade erst getroffen habe. Hässliche Sandalen, viel zu kurze Shorts und ein graues T-Shirt mit Schweißflecken. Der hätte sogar Deutscher sein können. Naja, deutsch gesprochen hat er sogar ziemlich gut. Er hat mir erklärt, dass er hier arbeitet und für seine Firma ein Schiff baut. Lediglich die Arbeit in einer Käse-Sennerei hätte hier klischeebehafteter sein können. Dann hab ich ihm erzählt, was ich so hier mache und wir haben vereinbart, dass wir uns hier mal wieder über den Weg laufen sollten.

Freitag, 19. Februar 2010

Bigger is better

Donnerstag, 18. Februar 2010

Bigger is better

Meine direkte Umgebung – Was meinen Wohnort hier in Subang Jaya angeht, habe ich echt den Jackpot gewonnen. Ich meine, meine Standards sind nicht sonderlich hoch, da ich in Schwerte aufgewachsen bin, wo um 20h abends die Bordsteine hochgeklappt werden. Aber Ich bin hier schon ganz gut in einem Stadtzentrum gelandet. Zuerst einmal habe ich vor und hinter dem Haus Bushaltestellen. Direkt gegenüber von meinem Haus liegt der Zugbahnhof. Und eigentlich ist das Gebäude, in dem ich wohne direkt neben einem Einkaufszentrum. Eine shopping mall, in der es auf fünf Etagen so ziemlich alles gibt, was man hier so braucht. Allen voran gibt es hier aber vor allem Handyverkäufer und Restaurants. Da ich jetzt schon eine neue SIM-Karte habe, muss sich mein Magen nur noch an die verschiedenen Essensgerüche gewöhnen, die man hier durchläuft, während man von einem Geschäft in das nächste möchte.

C-11-02

Mittwoch, 17.02.2010

C-11-02

Leider habe ich momentan noch keine Zugangsdaten für mein W-Lan hier im Haus, deshalb müsst ihr wahrscheinlich doch alle Beiträge gebündelt, am Ende der Woche lesen. Schade.

Wohnen – Die Überschrift verrät es schon. Ich habe eine neue Adresse. Bzw. eigentlich weiß ich immer noch nicht ganz genau wie es heißt, wo ich hier wohne. Aber C-11-02 in der Subang Avenue ist auf jeden Fall schon mal der Apartment-Name, mit dem ich meine Weg nach Hause finde. Leider schlafe ich momentan wirklich fast nur. Der Jet-Lag hat mich ein bisschen erwischt.